Bedürfnispyramide nach Maslow

 

Maslows Bedürfnishierarchie ist eine Theorie von Abraham Maslow (1908 – 1973), die vorschlägt, dass die Menschen durch fünf grundlegende Kategorien von Bedürfnissen motiviert sind: Physiologische Bedürfnisse, Sicherheit, soziale Bedürfnisse, Wertschätzung und Selbstverwirklichung. 

Auch im Berufsleben lässt sich die Bedürfnispyramide anwenden. Der Arbeitgeber hat zum Teil einen großen Einfluss auf die Bedürfnisse:

  • Physiologische Ebene (Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken, Schlafen): In der Arbeitswelt wären dies grundlegende Anforderungen an die Arbeitsumgebung, wie z. B. Ergonomie oder gute Möglichkeiten zur Pausengestaltung.
  • Sicherheitsbedürfnisse (Schutz vor Gefahr, Drang nach Sicherheit):
    In der Arbeitswelt sind Faktoren wie die Sicherheit des Arbeitsplatzes, Kündigungsschutz, aber auch die Verlässlichkeit der Kollegen von Bedeutung.
  • Sozialbedürfnisse (zwischenmenschliche Kontakte, Gefühl der Zugehörigkeit):
    Im Arbeitsleben beziehen sich diese Bedürfnisse auf die Teamarbeit sowie die Kommunikation, d. h. feiern von gemeinsamen Erfolgen, regelmäßiger Austausch mit den Vorgesetzten und einer angenehmen Arbeitsatmosphäre. 
  • Individualbedürfnisse (Drang nach Freiheit, Stärke, Erfolg und Wertschätzung):
    Auf dieser Ebene sind in der Arbeitswelt u. a. folgende Bedürfnisse von Bedeutung: Anerkennung, Wertschätzung für erledigte Aufgaben, Macht, hohe Bezahlung.
  • Selbstverwirklichung (Ausschöpfung des eigenen Potentials –  unabhängig, ob es sich um Elternschaft, Kreativität, Arbeit oder ein Ehrenamt handelt):
    In der Arbeitswelt wären dies z. B. das Fördern von Entwicklung und Wachstum des einzelnen Mitarbeiters oder die Berücksichtigung der individuellen Ziele bei der Verteilung der Aufgaben.

Kurz vor seinem Tod 1970 erweiterte Maswlow seine Bedürfnispyraminde um die 6. Ebene:

  • Transzendenz: Die Suche nach dem Höheren.

Kritik an diesem Modell

Seit der Veröffentlichung des Konzepts der Bedürfnispyramide steht die Motivationstheorie von Maslow in der Kritik, da alle Menschen unterschiedlich funktionieren und die Anwendbarkeit der Ebenen stark von den individuellen Möglichkeiten des Einzelnen abhängt.

Fazit

Trotz aller Kritik ist Maslows Bedürfnispyramide ein verständliches Modell, welches sich leicht auf ganze Projekte sowie einzelne Projektmitarbeiter anwenden lässt. 

Bei der Beachtung der Erfüllung der Bedürfnisse wird sich zeigen, dass es sich positiv in der Stimmung im Team und in den Leistungen niederschlagen wird.

Probieren Sie es einfach aus! 

Oder haben Sie bereits praktische Erfahrungen mit dem Konzept der Bedürfnispyramide sammeln können?