Creative Problem Solving

Creative Problem Solving

Der Prozess, Lösungen für bestehende Herausforderungen zu generieren bekommt durch den digitalen Wandel immer mehr Bedeutung. Unternehmen müssen schnell Lösungen für komplexe Anforderung finden, um nicht vom Markt verdrängt zu werden. Kreativitätsprozesse wie “Creative Problem Solving” sollen dabei als Leitfaden dienen.


Kreativprozesse unterstützen unterschiedlichste Zielgruppen von der Problemdefinition bis zur Implementierung von Lösungen. Ziel ist es, Nutzer zu einem Punkt zu navigieren, an dem kreative Ideen bzw. Lösungen verwirklicht werden können.
Dabei trennt CPS divergentes Denken (offenes, unsystematisches und experimentierfreudiges Denken) vom konvergenten Denken (gewöhnliches, lineares, streng rational-logisches Denken). Das bedeutet, die Generierung von Optionen wird von der Bewertung der Optionen getrennt. Verwendet man dagegen eine Kombination von divergenten und konvergenten Denken, führt dies zu unausgewogenen oder voreingenommenen Entscheidungen und die Generierungen von Lösungen wird gehemmt. Laut Alex Osborn, der mithilfe von Sidney J. Parnes die CPS Methode in den 1950er und 1960er Jahren entwickelt hat, sind diese zwei Denkweisen für Kreativität unerlässlich.

Aufbau und Struktur des CPS Prozesses

1. Erkunden des Herausforderung

Ein vollständiges Verstehen des Problems ist die Grundvoraussetzung um das Problem zu lösen. Daher sollten Sie sich erstens einen Überblick verschaffen. Analysieren Sie den Konflikt um Verwirrung zu vermeiden und identifizieren Sie das Ziel. Sammeln Sie Daten. Wen betrifft das Problem? Wer ist an der Lösung des Problems beteiligt? Sammeln Sie alles Wissen für ein besseres Verständnis, um somit eine bessere Lösung zu entwickeln.

2. Generieren von Ideen

Hier geschieht das Brainstorming bzw. das divergente Denken. Ziel ist es, mögliche Ideen oder Lösungen für das Problem zu entwickeln. Schreiben Sie alles auf, was Ihnen in den Kopf kommt, unabhängig davon wie abwegig es Ihnen scheint. Wenn Sie probieren, schlechte Ideen von guten zu unterscheiden, kann dies die Kreativität beeinträchtigen. In CPS wird nicht ohne Grund das divergente Denken vom konvergenten Denken getrennt.

3. Handlung vorbereiten

Jetzt kommt es zur Bewertung der Ideen. Prüfen Sie, ob die mögliche Lösung das Problem tatsächlich löst und ob Sie es erfolgreich implementieren können. Sollte eine Idee nicht funktionieren, widmen Sie sich der nächsten. Wenn Sie eine passende Lösung gefunden haben, erstellen Sie einen Aktionsplan, in dem die Umsetzungsschritte geplant werden. Überlegen Sie welche Ressourcen benötigt werden, wer informiert werden muss und wie viel Zeit Sie benötigen. Anschließend werden die Maßnahmen ergriffen.

Was CPS nützlich für jeden macht

Unabhängig davon, ob Sie private oder geschäftliche Herausforderungen haben, ist der CPS Prozess eine geeignete Methode um Herausforderungen zu bewältigen. Gerade im Geschäftsumfeld kennt man die Situation, dass ein Problem ansteht, das mit herkömmlichen Problemlösungsmethoden nicht gelöst werden kann. Hierbei ist Kreativität gefragt. Diese wird wird durch den CPS Prozess angeregt und verstärkt. Probieren Sie es aus, wenn ihnen das nächste mal aufgrund eines Problems der Wind aus den Segeln genommen wird. Ansonsten kommen Sie zur epco. Wir bei epco unterstützen Sie dabei, die kreativen Lösungen zu finden die Sie benötigen.

Über die Entwickler

Alex Osborn

Alex Osborn war ein US-Amerikanischer Autor und Werbefachmann sowie der Entwickler des Brainstorming. Des Weiteren war er für die Entwicklung weiterer Kreativitätstechniken wie die der Osborn Checkliste verantwortlich. Im Jahr 1954 gründete Osborn die “Creative Education Foundation” und entwickelte zusammen mit Sidney Parnes den CPS Prozess. Das erste Institut für kreative Problemlösung wurde an der Universität Buffalo installiert, an der Sidney Parnes Professor war.

Sidney J. Parnes

Sidney J. Parnes war ein amerikanischer Akademiker, Professor am Buffalo State College und Mitgründer des International Center for Studies in Creativity. Er arbeitete zusammen mit Alex Osborn am CPS Prozess. Auch er war Teil der Creative Education Foundation und übernahm die Stiftung nach Alex Osborns Tod.