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Change Management - was nun & was tun



Wenn man ein Ziel erreichen will, kann es nicht immer geradeaus gehen.


Change Management ist aktuell in aller Munde. Gerade in Zeiten größter Unruhe und Unsicherheiten sind Kursänderungen dringend notwendig, um das Unternehmen weiter auf Kurs zu halten.


was nun


Zunächst führen Veränderungen ein Team in die emotionale Krise.

Was bisher sicher geglaubt war, wird erschüttert und die Gefühle fahren Karussell.

Jeder an Bord durchläuft dabei verschiedene Phasen der Emotionen:

Ärger über die bevorstehenden Veränderungen, Rebellion gegen das Neue, dann aber auch das erwachende Interesse daran, was mit uns passiert und schließlich die Bereitschaft, gemeinsam weiterzugehen und das Ziel anzupacken.


Richard K. Streich beschreibt sehr gut in seinem 7-Phasen Modell zur Kompetenzentwicklung bei Veränderungen welche Stufen Teammitglieder dabei in Bezug auf ihre eigene wahrgenommenen Kompetenz durchlaufen:

  1. Schock: “Das kann nicht wahr sein…”

  2. Ablehnung: “Das stimmt nicht…”

  3. Rationale Einsicht: “Vielleicht doch…”

  4. Emotionale Akzeptanz: “Es stimmt eigentlich…”

  5. Lernen: “Mal versuchen…”

  6. Erkenntnis: “Es geht ja tatsächlich…”

  7. Integration: “Es ist selbstverständlich…”


Kompetenz ist dabei die Fähigkeit und Fertigkeit, in den genannten Gebieten Probleme zu lösen, sowie die Bereitschaft, dies auch zu tun. (nach Wolfgang Klafkis)


Es steckt also viel emotionaler Sprengstoff in Veränderungsprozessen.

Bleiben wir also beim alt bewährten oder packen wir es an? Und dann wie?


was tun


Veränderungen sind auch Zeiten großer Unsicherheit.

Daher braucht es eine klare Führung, transparent und verständlich für alle Betroffenen.


Bewährt hat sich eine Top-Down-Vorgehensweise mit dem Einbinden wichtiger Meinungsträger aus allen Hierarchieebenen um das gesamte Team schnellstmöglich mit den anstehenden Veränderungen vertraut zu machen. Die strategische Führung entwickelt die Vision und die erforderliche Strategie. Dann werden schrittweise die operative Führung, die wichtigen Meinungsträger und schließlich alle im Unternehmen eingebunden, ausnahmslos. Um das gesamte Team mitzunehmen, hat Führung dabei die Aufgabe, den Weg und das Ziel aufzuzeigen, Ängste auszuräumen, das erforderliche Wissen zu vermitteln und dabei sicherzustellen, dass es jeder verstanden hat und an seinem Platz ist.


Der Skipper macht den Unterschied. Nur ein eingespieltes Team kann die Regatta gewinnen. Hierbei gilt es für jede Führungskraft für sich die Kernfrage zu lösen: Wie stellen wir sicher, dass jeder weiß was wer, wann, wo und wie zu tun hat?


Wenn die Rebellenhochburg das Business terrorisiert sind Unterhändler gefragt.


Die Verhandlungsstrategie lautet dann: Offene Kommunikation suchen, zuhören und ernst nehmen, Bedenken ausräumen, Kompromisse finden, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren, es auf einen Versuch ankommen lassen, Teilziele vereinbaren, messen und feiern.

Und Meinungsträgern, die als Rebellenführer auch nach längeren “Verhandlungen” nicht kooperationsbereit sind, Alternativen aufzeigen, in oder außerhalb des Unternehmens.


Schließlich ist es wichtig und teamfördernd, wenn am Etappenende erreichte Ziele wertgeschätzt, gefeiert und dabei alle mitgenommen werden. Die Leistung jedes Einzelnen zählt und das sollten auch alle wissen.


Das Team ist nur gemeinsam stark um Veränderungen zu bewältigen und Neues zu schaffen. Packen wir es an!



Wenn Sie noch mehr über Change Management wissen möchten oder Fragen zu dem Thema haben, rufen Sie uns gerne unter +49 (0) 2205 736 910 an.

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