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SMART-Methode


Was ist die SMART-Methode?


Die Smart Methode dient z. B. im Projektmanagement, im Rahmen von Mitarbeiterführung und Personalentwicklung als Kriterium zur eindeutigen Definition von Zielen im Rahmen einer Zielvereinbarung.


Warum ist die SMART-Methode wichtig?


Oft werden viele Ziele vorgegeben, die gar keine Ziele sind. Hierbei handelt es sich meist um verkleidete Aktivitäten, die nur nach außen als Ziele dargestellt werden.


Beispiele:

  • eine verbesserte Nutzeroberfläche

  • eine schnellstmögliche Umsetzung

  • Allgemein eine hohe Qualität zu erzielen

  • ein Umzug in ein neues Bürogebäude

  • ...


Was passiert mit solchen Zielen am Ende des Projektes?


Der Projektleiter sieht das Projekt als abgeschlossen an.

Der Kunde ist jedoch ganz anderer Meinung.

Wäre es nicht ein Zufall, wenn bei nicht detailliert formulierten Zielen beide das gleiche Bild im Kopf hätten? Und genau aus diesem Grund gibt es die SMART-Methode.

Jeder der fünf Buchstaben in dem Wort SMART hat bei dieser Methode eine Bedeutung und Funktion.

So spiegelt jeder Buchstabe ein Kriterium wieder, welches gilt, erfüllt zu werden.


S - Spezifisch


Ein Ziel sollte so genau und konkret wie möglich sein. Es sollte also genau definiert werden. Wenn beispielsweise die Usability der Software von mindestens 90% der Teilnehmer bewertet wird, ist die Aussage “Sehr gut” deutlich genauer als “Bessere Nutzerfreundlichkeit”.


M - Messbar


Wichtig ist hier die Nennung eines Mengengerüstes, einer Zeitangabe oder eines sonstigen messbaren Kriteriums. Ungünstige Formulierungen sind “möglichst niedrige Kosten” oder “Erhöhung der Qualität”.

Die “Einhaltung des Projektbudgets von 30.000€” ist beispielsweise genau absteckbar im Gegensatz zu der Formulierung “geringe Projektkosten”.


A - Attraktiv


Ziele, die im Projektteam als unattraktiv angesehen werden, haben wenig Aussicht auf Erfolg. Die Formulierung “auf der Website wird es als Hintergrund bunte Blümchen geben” wird beispielsweise weniger akzeptiert als die Formulierung “Ins Frontend legen wir ein florales Muster”.


R - Realistisch


Realistische Ziele werden leichter akzeptiert und motivieren deutlich stärker, als solche, die bereits im Vorfeld als unrealistisch angesehen werden.

Ein Beispiel: Wir erreichen das Ziel durch einen Redaktionsplan.

Der Redaktionsplan reicht über 70 Tage und wird vorab 30 Stunden Arbeitszeit a’ 30,00 € in Anspruch nehmen. Zudem wird es alle zwei Wochen montags einen Stop and Go Point geben.


T - Terminierbar


Die Nennung einer Zeitangabe. Die Wichtigkeit einer genauen Zeitangabe wird an folgendem Beispiel klar: “Fertigstellung des Projektes bis zum 31.08.2020” statt “Fertigstellung des Projektes bis Mitte des zweiten Quartals”.


Nutzen


Die SMART-Methode ist einfach und überprüft, ob die Ziele die gewünschten Kriterien erfüllen. Sind die genannten Kriterien erfüllt ist eine gute Basis für den Erfolg eines Projektes geschaffen.



Haben Sie bereits Erfahrung mit der SMART-Methode bei der Zielsetzung gemacht?

Wir freuen uns über Ihre Kommentare und Erfahrungsberichte.

Möchten Sie ein Projekt angehen, sind sich aber in der Planung unsicher?

Kontaktieren Sie uns und vereinbaren eine kostenlose Erstberatung.