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Die Zukunft von IT-Projekten: Cloud Computing im Fokus

[fa icon="calendar'] May 21, 2024 12:10:00 PM / by epco posted in IT Projektmanagement, Cloudcomputing

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Die Durchführung von IT-Projekten steht vor einer Revolution durch den Einsatz von Cloud Computing. Erfahren Sie, wie sich dieser Megatrend auf die Planung und Umsetzung von Projekten auswirkt.

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Agiles Projektmanagement: Fokus auf Flexibilität und Zusammenarbeit

[fa icon="calendar'] May 14, 2024 12:02:00 PM / by epco posted in agil, IT Projektmanagement, Projektmanagement Methoden

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Erfahren Sie in diesem Blogbeitrag, wie agiles Projektmanagement sich an dynamische Umgebungen anpasst und warum Flexibilität und Zusammenarbeit dabei im Fokus stehen.

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KI im Projektmanagement: Automatisierung und Effizienz Steigerung

[fa icon="calendar'] May 7, 2024 11:09:00 AM / by epco posted in KI, IT Projektmanagement

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In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, wie KI-Tools im Projektmanagement eingesetzt werden können, um Aufgaben zu automatisieren, Entscheidungen zu verbessern und Risiken zu minimieren.

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Warum nicht-funktionale Anforderungen in IT-Projekten in der Abnahme helfen

[fa icon="calendar'] May 4, 2024 8:55:18 AM / by epco posted in Anforderungs Analyse

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Erfahren Sie in diesem Blogbeitrag, warum nicht-funktionale Anforderungen eine entscheidende Rolle in der Planung und Umsetzung von IT-Projekten spielen.

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Die 5-Why-Methode: Anwendung zur Ursachenforschung

[fa icon="calendar'] Mar 30, 2024 1:31:40 PM / by Frank

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Effizient die Ursache von Problemen bestimmen und nachhaltige Lösungen finden.

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Benchmarking

[fa icon="calendar'] May 7, 2021 12:00:00 AM / by epco posted in epco, SMART-PURE-CLEAR, Alle ansehen, 0, Viva Coronia

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Ich erinnere mich, wie wir gemeinsam in unserem wöchentlichen Team Meeting in der epco saßen und zusammen gebrainstormed haben. Grund für unser Brainstorming war unser Vertriebsprozess, in dem wir uns gemeinsam stetig weiterentwickeln wollen und noch besser werden wollen. Ein Kollege warf den Begriff “Benchmarking” in den Raum. Bis dato hatte ich diesen Begriff noch nie gehört und ich wollte wissen, was es damit auf sich hat. Ich fand heraus, dass es beim Thema Benchmarking darum geht, von den Besten zu lernen und, dass man es auch als Projekt umsetzen kann. Damit wurde mein Interesse geweckt noch mehr darüber zu erfahren und wie wir Benchmarking in der epco nutzen können, um noch besser zu werden.


Aber was ist Benchmarking überhaupt genau?

Unter Benchmarking versteht man das Messen der eigenen Produkte, Dienstleistungen, Vorgehensweisen usw. mit denen der führenden Unternehmen. Diese Unternehmen können Teil der eigenen Branche sein oder auch außerhalb dessen angesiedelt sein.

Innerhalb der eigenen Branche können konkrete Produkte verglichen werden. Außerhalb der eigenen Branche wird meist ein Vergleich mit ähnlichen Prozessen mit ähnlichen Werten durchgeführt. Je nachdem, was Sie analysieren möchten, kann hier aber auch der Vergleich mit dem Produkt des/der anderen Unternehmen(s) sinnvoll sein.


Was konkret verglichen wird, hängt von Ihrem Unternehmen ab. Grundsätzlich gilt beim Benchmarking von den Besten zu lernen!


Nutzen

Das Ziel und der Nutzen von Benchmarking besteht also darin, sich mit den führenden Unternehmen zu messen und dadurch im eigenen Unternehmen zukünftig besser zu werden.

Hierbei kann es auch sinnvoll sein über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Manchmal macht es Sinn den eigenen Kundenservice mit dem führenden Unternehmen zu vergleichen, auch wenn dieses in einer vollkommen anderen Branche ansässig ist. Durch die Vergleichbarkeit über den Prozess ist hier das Lernpotential durchaus sehr lohnenswert.


Aufbau

Ein Benchmarking-Projekt ist typischerweise in vier Phasen aufgeteilt. Der vollständige Durchlauf eines Benchmarking-Zyklusses dauert typischerweise 5-12 Monate. Dabei ist wichtig zu beachten, dass ein Benchmarking-Objekt (Produkt, Dienstleistung, Prozess oder Ähnliches) nach dem anderen bearbeitet wird und nicht gleichzeitig.


Ablauf


1.Phase

Die Zentrale Frage dieser Projektphase ist: Mit was soll sich das Benchmarking-Projekt konkret befassen? Hierfür wird zunächst das Benchmarking-Objekt ausgewählt. Dabei kann es sinnvoll sein, das eigene Unternehmen zunächst zu analysieren, um das strategisch richtige Objekt für das Projekt zu wählen. Das Ziel ist es die wichtigsten Problembereiche zu identifizieren, die im Projekt verbessert werden sollen. Meist werden einzelne Prozesse oder Produkte und Dienstleistungen identifiziert.


2.Phase

Mit wem wollen wir uns vergleichen?

In dieser Projektphase soll die konkrete Benchmark ausgewählt werden, mit der das eigene Objekt gemessen werden soll. Hier kann ein oder auch mehrere Unternehmen oder Bereiche ausgesucht werden. Man kann das eigene Benchmarking-Objekt also

  • mit internen Unternehmensbereichen vergleichen

  • mit dem Konkurrenzunternehmen vergleichen

  • oder mit einem anderen Unternehmen vergleichen, deren Verfahren, Prozess oder Ähnliches weltweit als führend gilt


3.Phase

In der dritten Projektphase wird die Studie bzw. der Vergleich durchgeführt. Dabei gilt es herauszufinden, wo die Leistungslücke im eigenen Unternehmen ist und welche Ursachen diese hat. Dieser Schritt bildet die Basis für die Zielerreichung des Benchmarking-Projekts.


4.Phase

Die letzte Projektphase beschäftigt sich mit den Fragen: Was haben wir zu tun? Wie können wir die gesteckten Ziele erreichen? Wie können wir die Erkenntnisse in unserem Unternehmen umsetzen? Die Umsetzung der Maßnahmen, die aus den Ergebnissen des Benchmarking erfolgen, werden geplant und realisiert. Anschließend werden die erzielten Ergebnisse kontrolliert.


Einsatz

Benchmarking kann in fast allen Bereichen, Abläufen oder Prozessen eines Unternehmens eingesetzt werden. Besonders häufig wird Benchmarking in den Bereichen Controlling, Materialwirtschaft bzw. Logistik, Kundenservice bzw. Service, Administration, Verkaufsaußendienst und Marketing eingesetzt.


Vorteile

Zunächst kann ein Benchmarking-Projekt, welches mit einem externen und/oder branchenfernen Unternehmen durchgeführt wird, bei der Überwindung der eigenen Betriebsblindheit helfen. Zudem führt die Ermittlung eines guten Vorbilds zu einem erhöhten Veränderungsdruck auf das eigene Unternehmen. Außerdem kann eine häufige Anwendung von Benchmarking eine Lernkultur erschaffen, die auch außerhalb eines Benchmarking-Projekts hilfreich sein kann.


Nachteile

Nachteil eines Benchmarking-Projekts ist zum einen die hohe Zeit- und Kostenintensität. Zum anderen kann der Fokus auf die Adaption dazu führen, dass der Fokus auf der Innovation verloren geht. Zusätzlich kann es gegebenenfalls schwierig sein ein passendes Unternehmen für ein Benchmarking-Projekt zu finden.



Haben Sie bereits Erfahrungen mit Benchmarking oder haben Sie schon mal ein derartiges Projekt durchgeführt? Berichten Sie uns gerne davon. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.


Carolin Feldmann


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5W/H2 - Methode

[fa icon="calendar'] Oct 23, 2020 12:00:00 AM / by epco posted in epco, Benchmarking, SMART-PURE-CLEAR, Alle ansehen, 0, Viva Coronia

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Alles fing damit an, dass die Kuh Elsa starb.

 
 
 

Vielleicht kennen Sie den Sketch mit Dieter Hallervorden in dem die Kuh Elsa zur Berühmtheit wurde.

 

Erst nach mehrfachem Nachfragen kommt die ganze Geschichte heraus.

 
 
 
 

5W

 
 
 

Mindesten 5 mal nach dem Warum zu fragen hilft, um einer Ursache wirklich auf den Grund zu gehen. Man spricht auch von der 5-Why-Methode. So musste auch Herr von Seidewitz in dem besagten Sketch 5 mal nach dem Warum fragen, um die gesamte Tragödie um die Kuh Elsa zu erfahren. Die 5-Why-Methode hilft die Ursache-Wirkung zu bestimmen. Viele unserer alltäglichen Probleme sind eigentlich nur Symptome, die erst dann nachhaltig abgestellt werden können, wenn die Ursache eindeutig geklärt ist.

 
 
 

An folgendem Beispiel lässt sich das kurz erläutern:

 
 
 

Die Problemstellung lautet dabei: Das Licht im Wohnzimmer ist ausgegangen.

 

Frage 1: Warum ist das Licht ausgegangen? - Weil die Sicherung rausgesprungen ist.

 

Frage 2: Warum ist die Sicherung rausgesprungen? - Weil es einen Kurzschluss gab.

 

Frage 3: Warum gab es einen Kurzschluss? - Weil Wasser in die die Steckdose lief.

 

Frage 4: Warum lief Wasser in die Steckdose? - Weil der Hund die Bodenvase umstieß.

 

Frage 5: Warum stieß der Hund die Bodenvase um? - Weil ich mit dem Hund im Wohnzimmer Fußball gespielt habe.

 
 
 

5W2H

 
 
 

5W2H steht für 7 Fragen, die sowohl bei der Ursachenforschung von Qualitätsmängeln als auch in einem Aktionsplan angewendet werden können. Es handelt sich hierbei um eine sehr effiziente Methode, die schon Aristoteles zugeschrieben wird.

 
 
 

Die Suche nach dem eigentlichen Grund

 
 
 

Auf der Suche nach der eigentlichen Ursache eines Problems und bei der Untersuchung des Hergangs hat sich 5W2H im Qualitätsmanagement vielfach bewährt. Hier fragt 5W2H noch konkreter als die 5-Why-Methode nach der Analyse des Problems. Es bietet sich an, die 5 Fragen nach dem Warum in die erste Fragestellung zu integrieren und schon kommt man der Sache näher:

 

Frage 1: Was ist passiert und warum ist es passiert?

 

Frage 2: Warum ist das ein Problem?

 

Frage 3: Wann wurde das Problem festgestellt?

 

Frage 4: Wer hat das Problem festgestellt?

 

Frage 5: Wo wurde das Problem festgestellt?

 

Frage 6: Wie (how) wurde das Problem festgestellt?

 

Frage 7: Wieviel (how) ist betroffen?

 
 
 

Der geeignete Aktionsplan

 
 
 

Um das jetzt erkannte Problem und deren Ursache nachhaltig zu beheben, können jetzt die 7 Fragen von 5W2H in einem Aktionsplan eingesetzt werden:

 
 
 
 
 
 

Auf den Fokus kommt es an

 
 
 

Die Gefahr bei komplexen Problemen ist es, dass man sich immer mehr verzettelt, wenn die Symptome große Auswirkungen haben. Bei der weiteren Vorgehensweise sind daher folgende Punkte zu beachten, um den Fokus nicht zu verlieren:

 
  • Immer auf die Ursache der Probleme konzentrieren und nicht auf die möglichen Auswirkungen, die sie verursacht haben.

  • Möglichst endgültige Lösungen finden.

  • Die Lösungen sollten so effizient wie möglich sein.

  • Nebenwirkungen vermeiden, die möglicherweise weitere Maßnahmen zur Folge haben.

  • Niemals mit der ersten guten Idee zufrieden sein.

  • Verschiedene Ansätze für die Ursache finden und damit den Handlungsspielraum erweitern.

 

Fazit

 
 
 

5Why/2How ist eine sehr effiziente Methode komplexe Probleme zu erkennen und geeignete Abstellmaßnahmen zu ergreifen. Sie ist klar strukturiert, analytisch, praktisch, gut und dabei bleibt sie nicht bei den Symptomen hängen sondern geht den Ursachen auf den Grund.

 
 
 

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg beim Anwenden.

 
 
 

Viele Grüße!

 
 
 

Frank Badalie

 
 
 

Sie haben Anregungen oder Erfahrungsberichte zu diesem Thema? Lassen Sie uns einen Kommentar da.

 
 
 
 
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Wie gehe ich mit Wutausbrüchen um?

[fa icon="calendar'] Oct 9, 2020 12:00:00 AM / by epco posted in epco, Benchmarking, SMART-PURE-CLEAR, Alle ansehen, Work-Life-Balance, 0, Viva Coronia

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Jeder hat wahrscheinlich schon einmal einen Wutausbruch anderer miterlebt oder sogar selbst einen gehabt.


Aber wie geht man mit Wutausbrüchen, vor allem im Projekt, um?

Um dies zu beantworten, stellen Sie sich zunächst folgende Fragen:


Woher kommen Wutausbrüche und Ausraster?


Die Ursachen können sehr vielfältig sein. Diese können sowohl physischer oder psychischer, als auch privater oder beruflicher Natur sein.


Das sind zum Beispiel:

  • Beziehungsprobleme

  • persönliches oder berufliches Scheitern

  • Schwierigkeiten am Arbeitsplatz

  • Antipathie gegen spezielle Personen

  • Bluthochdruck

  • Ängste

  • Suchterkrankungen

  • Depressionen

  • Überlastung (Burnout)

  • Unterforderung (Boreout)

  • Hormonelle Veränderungen, z.B. während der Wechseljahre

Wie treten Wutausbrüche und Ausraster auf?


Ein Wutausbruch hat viele Gesichter.

Diese reichen von Brüllen und Schreien oder körperlicher Aggression bis hin zu Intrigen oder Mobbing.

Selbstverletzungen oder Sachbeschädigungen können ebenfalls auftreten.


Wir betrachten hier allerdings nur den Klassiker: einen lauten verbalen Ausraster, der auf Grund von Frust, Stress und Enge im Berufsleben regelmäßig vorkommt.

Der Grund ist oftmals das Fehlen der Möglichkeit, sich einfach mal eben zurückziehen und dabei den Ärger abbauen zu können.


Warum erleben Menschen einen Wutausbruch?


Ein Mensch flippt dann aus, wenn das chemisch hormonelle und neuronale Gleichgewicht im Gehirn in ein Ungleichgewicht gerät. Dadurch kommt es im Gehirn zu einer Überlastung. In diesem Zustand weiß das Gehirn nicht mehr, wie es handeln soll - Kämpfen, Fliehen oder Argumentieren? Der Wutausbruch ist eine Art Neustart im Gehirn.

Im Grunde dient er also einem guten Zweck, denn er befreit und stellt das Gleichgewicht wieder her.


Wie sieht ein Wutausbruch aus?


Die Reaktion ist von Person zu Person unterschiedlich.

Folgende Merkmale können aber einen Teil davon darstellen:

  • Veränderung der Gesichtsfarbe (z.B. fleckig)

  • Starkes Schwitzen

  • Zittern und Zuckungen

  • Veränderung im Sprachverhalten (z.B. undeutliches Sprechen, sehr betontes Sprechen)

  • Maskenhafter Ausdruck

  • Starrender Blick

  • Zurückziehen aus der gesellschaftlichen Interaktion

  • Verlangsamte Reaktion auf Input

  • Betont ruhiges Verhalten

  • Starke Agitation

  • Zwangs- und Wiederholungsverhandlungen

Wenn man diese Anzeichen erkennt, ist Handeln noch möglich!

Ein Ausraster geschieht selten spontan, da sich Wutausbrüche in der Regel langfristig aufbauen.


Wie kann man einen Wutausbruch nun verhindern?


Um einen Wutausbruch zu verhindern, können folgende Handlungen hilfreich sein:

  • Augen aufhalten, Probleme erkennen und ansprechen

  • Die Gruppe sensibilisieren

  • Betroffene Personen in ruhiger Umgebung ansprechen

  • Die Person ernst nehmen

  • Zeit nehmen und zuhören

  • Verstehen, um was es geht

  • Manchmal reicht eine kleine Geste, wie z.B. die Einladung auf einen Kaffee

  • Arbeitspensum anpassen

  • Lösungsansätze bieten

  • Perspektiven aufzeigen

  • Unterstützen und helfen

  • Die Person motivieren, z.B. durch ein Lob

  • Im Zweifelsfall professionelle Hilfe hinzuziehen

  • Mit Sport und Co. den Stress angehen

  • Mit gutem Beispiel voran gehen


Was ist zu tun, wenn es zu spät ist?


Wenn jemand ausrastet, ist folgendes geboten:

  • Ganz wichtig: Wenn jemand ausrastet, erstmal gewähren lassen

  • Streitende trennen

  • Wenn die Person sich ausgetobt hat ist sinnvolles Arbeiten dann in der Regel nicht mehr möglich

  • ggf. die Person für diesen Tag freistellen

  • Freundlich und höflich bleiben. Wichtig ist, nicht zusätzlich selbst aggressiv werden

  • Allen eine Pause gönnen. Damit kann die Situation weiter entspannt werden

  • Ein offenes Ohr zum Aussprechen anbieten

  • Eine Person zur Moderation hinzuziehen

  • Ursachen herausfinden

  • Außerdem: Das Gespräch erst im Verlauf der nächsten Tage suchen und durchführen

Wie gehe ich im Beruf damit um?


Jeder flippt früher oder später mal aus. Auch man selbst ist davor nicht gefeit.

Dennoch kann man folgendes tun:

  • ruhig bleiben und Ruhe gewähren

  • regelmäßig Stress ablassen

  • Ursachen herausfinden

  • Selbstreflektion üben

  • Lasten abnehmen und umverteilen

  • Hilfe erbitten und gewähren

  • nicht nachtragend sein

  • Durch Entschuldigungen Größe zeigen

  • Produktiv bleiben und Lösungen finden

Dieses Wissen über den Umgang und auch die Herkunft von Wutausbrüchen, kann uns im Berufsleben sehr von Nutzen sein. Auch im Projekt kommt es hin und wieder mal vor, dass jemand die Fassung verliert.

Mit den beschriebenen Tipps und Verhaltensempfehlungen, können wir den Umgang mit derartigen Situationen lernen und diese langfristig verbessern oder gar verhindern.


Haben Sie bereits Erfahrungen mit diesen Situationen in Ihrem Arbeitsumfeld?

Berichten Sie uns gerne von Ihren Erlebnissen in den Kommentaren.


Wir wünschen viel Erfolg bei der Umsetzung dieser Tipps und freuen uns auf Ihre Rückmeldung.


Beste Grüße

Arndt Fritzen


Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Dann lesen Sie auch unseren Beitrag Work-Life-Balance.

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Ausschluss-Methode

[fa icon="calendar'] Sep 4, 2020 12:00:00 AM / by epco posted in epco, Benchmarking, SMART-PURE-CLEAR, Alle ansehen, 0, Viva Coronia

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Heute stellen wir Ihnen die Ausschluss-Methode vor.

Diese gehört wie die Disney-Methode, die Osborn-Methode und viele andere zu den Kreativitätstechniken.

Die Anwendung der Ausschluss-Methode findet man klassischerweise in der Werbung oder allgemein bei der Erstellung von Social-Media-Kampagnen. Sie kann aber auch grundlegend bei der Entwicklung neuer Gedanken und Techniken in vielerlei Hinsicht bereichernd sein.


Vorgehensweise:

Man geht zum Beispiel bei einer Social Media Kampagne für eine Beratungsdienstleistung wie folgt vor:


1. Sammeln von Assoziationen

All diejenigen, die bei dieser Kampagne involviert sind, haben einen zeitlichen Rahmen von 30 Minuten. Innerhalb dieser Zeitspanne sammelt man sämtliche Assoziationen zum Thema “Beratungsdienstleistung”. Zur Hilfe kann man sich hierfür einen Wecker stellen.


Beispiele: Projekt, Business, Managementmethoden, Digitalisierungscoach


2. Kampagne entwickeln

Sind die 30 Minuten vergangen, wird die Kampagne entwickelt. Dabei gilt die Regel, dass keine der gesammelten Assoziationen zu “Beratungsdienstleistung” in der Kampagne vorkommen darf.



Nutzen:

Der Effekt dieser Technik ist, dass keinerlei typische Klischees in der Kampagne vorkommen. Das Ergebnis - eine originelle und frische Social Media Kampagne.


Kritik:

Nachteil bei dieser Methode ist zum einen, dass Klischees im Bereich Social Media Kampagnen nicht immer schlecht sind. Oftmals bringt der Einsatz von Klischees einen positiven Effekt.

Zum anderen ist die Technik nicht dauerhaft nutzbar. Verwendet man diese zu oft, rechnen die Mitarbeiter mit dem Einsatz der Technik und listen bestimmte Begriffe bewusst nicht auf. Der Effekt der Originalität hält somit nicht lange an.


Die Ausschluss-Methode ist dennoch bei der Entwicklung neuer Gedanken und Techniken hilfreich.


Probieren Sie es aus und berichten Sie uns in den Kommentaren von Ihren Erfahrungen.

Wir wünschen viel Spaß dabei und freuen uns auf Ihre Rückmeldung.


Beste Grüße

Carolin Feldmann


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Die Clowns Methode -oder: warum scheitern uns voran bringt.

[fa icon="calendar'] Jul 10, 2020 12:00:00 AM / by epco posted in epco, Benchmarking, SMART-PURE-CLEAR, Alle ansehen, 0, hier, Viva Coronia

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Jeder kennt ihn, den Druck fehlerfrei oder gar perfekt sein zu wollen.

Das perfekte Outfit, die perfekte Frisur, der perfekte Job, die perfekte Familie, oder das perfekte Haus.

Ich könnte die Liste endlos fortführen. Auch mir geht es so. Natürlich freue ich mich still und heimlich, wenn die Wohnung gerade mal ausnahmsweise aufgeräumt ist, wenn unangemeldet Besuch kommt oder ich ein Lob des Chefs bekomme, weil meine Arbeit beim Kunden so souverän ankommt. Aber keiner möchte es gerne zur Schau stellen, wenn es mal nicht so perfekt läuft, wenn Fehler passieren und man sich verzettelt hat.


Wieso eigentlich?

Fakt ist doch, gerade hier in Deutschland herrscht eine große Angst vorm Scheitern, vorm Fehler machen. Wir halten lieber Masken und Fassaden (schein-)aufrecht, um nicht als Versager da zu stehen, um nicht negativ bewertet, gar abgestempelt zu werden.

Die X ist so eine schlampige Hausfrau, bei ihr ist nie gestaubsaugt, wenn wir zu Besuch kommen. Stempel: Schlampina.

Der Kollege Y hat immer enorme Schreibfehler in seinen Texten, wie unprofessionell. Stempel: Legastheniker.

Denn das ist es, was wir automatisch von unserer Umwelt erwarten. Eine schlechte Note zu bekommen, in eine Schublade gesteckt zu werden. Das beginnt schon in der Schule, wenn wir lediglich anhand der nachgewiesenen Leistung bewertet werden, die wir erbringen, anstatt an dem Fortschritt, den wir gemacht haben. Das führt sich dann im Arbeitsleben so fort. Man wird gerügt für Fehler, macht sich klein, versteckt sich, schiebt die Schuld auf andere, nur um nicht im negativen Rampenlicht zu stehen. Man entwickelt womöglich sogar ein Gerüst aus (Not-)Lügen.

Dieses ganze Konstrukt lässt uns mit einem Druckgefühl und Angst zurück. Sie lähmt uns, verzögert uns und verhindert auch immer wieder Entscheidungen. Vielleicht gute Entscheidungen. Der Druck führt zu innerer Unruhe, Unausgeglichenheit oder lässt uns nicht schlafen.


Deshalb frage ich Sie: Was wäre, wenn es auch anders ginge? Was wäre, wenn wir Scheitern nicht als Makel, sondern als Chance sehen würden? Wenn Druck, Probleme und Konflikte in kreative Prozesse umgewandelt würden? Wenn wir Respekt hätten vor Chefs, Kollegen und Freunden, die mit Fehlern offen und souverän umgehen und daraus lernen.


Ich sage Ihnen, das geht!


Nehmen wir den Clown. All das, was er anfasst, wird zum Problem. Aber anstatt aufzugeben, sich zu verkriechen oder kleinbei zu geben, nimmt er die Herausforderung spielerisch an und lässt sich davon inspirieren. Er nimmt sein so offensichtliches Scheitern und verwandelt es in eine Chance. Dabei überzeugt er uns nicht durch sein Können, sondern nur durch sein Sein. Durch die Art, wie er mit dem Ganzen umgeht. Er fühlt sich gut, weil er das Schlechte angenommen und umgewandelt hat, statt es ihn beherrschen zu lassen. Wie gelingt ihm das, fragen Sie sich jetzt sicher. Auch ich habe mir diese Frage gestellt. Immer wieder gibt es Situationen, in denen ich nicht aus meiner Haut heraus kann, in Ängsten und unter Druck gefangen bin.

Sicherlich denken Sie auch, dass der Clown ja lediglich mit kleinen Ungeschicklichkeiten und Patzern umzugehen hat, Sie aber mit ausgewachsenen Problemen/Konflikten/Kollegen. Ich möchte es Ihnen verraten: Der Schlüssel liegt beim Clown im Umgang mit seinen Ängsten! Er begegnet ihnen verständnisvoll, liebevoll, verantwortungsbewusst und manchmal sogar gewinnbringend. Er schiebt sie nicht weg. Er ist achtsam mit seinen eigenen Emotionen, seinem Denken, seinem Körper. Er spürt in sich das Positive und Negative und nimmt es an. Nur so gelingt es ihm, die Krise zu steuern. Ist leicht gesagt, aber aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen: Es ist unfassbar schwer und bedarf Arbeit. Arbeit an und mit sich selbst.


Wenn wir unsere Kinder betrachten, beherrschen diese die Clown Methode meist wunderbar, denn sie sind Fehler-Profis. Kinder haben noch kein Schema X entwickelt, um mit Problemen umzugehen. Sie lassen sich jedes mal neu darauf ein und nutzen ihre Kreativität, um aus der Situation das Beste zu machen.

Der Clown macht es ihnen nach, nutzt das kindliche Talent getreu dem Prinzip: try & error.- hinfallen, Krone richten, aufstehen, erhobenen Hauptes weitergehen.

Entscheidend dabei ist doch die Haltung, die wir beim Aufstehen und Weitergehen einnehmen. Und das trifft es genau auf den Punkt.


Hören wir mit dem Wegducken nach Fehlern auf, die uns passiert sind. Lassen Sie uns daraus lernen. Nehmen wir uns ein Beispiel an dem kindlichen Leichtmut und dem Clown, die so viel unbeschwerter durchs Leben gehen als wir eingefahrenen Erwachsenen mit unseren Lasten, unseren Burn-Outs, unseren Ängsten.


Versuchen wir einen neuen Ansatz: Ja, ich habe einen Fehler gemacht, aber ich habe Folgendes daraus gelernt: … Denn so ist diese Methode etwas für Führungskräfte und Mitarbeiter, für jedermann überall. Denn wer es schafft, aus seinen Fehlern zu lernen und zu profitieren, der wird ein guter Leiter sein, ein guter Vorgesetzter, ein guter Mitarbeiter, der andere inspiriert.


Dabei soll die Clown Methode kein Aufruf sein, Fehler zu verherrlichen. Sie soll eine Strategie sein, ein Mutmacher, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen und die Situation zu nehmen wie sie ist und Kreativität daraus zu entwickeln. Neue Ideen und Lösungsansätze zuzulassen. Scheitern als Chance!


Wenn Ihnen der Ansatz gefallen hat, möchte ich Ihnen zum Schluss noch zwei Dinge ans Herz legen:


  • Das passende Buch des “Erfinders” der Clowns Methode von Michael Stuhlmiller.

Er hat seine Gedanken zum Thema “Die Clowns Methode- Die Kunst des spielerischen Scheiterns” im gleichnamigen Buch verfasst. Seit 1994 ist Michael Stuhlmiller Unternehmer und leitet seine eigene Clownschule und Theater. Gegründet in Mainz, als private Berufsfachschule staatlich anerkannt und 2012 ins hessische Hofheim umgezogen.


  • Sich mal mit sich selbst auseinanderzusetzen.

  • Ihre Soft Skills (= eine Kombi aus sozialen Fähigkeiten, Kommunikationsfähigkeiten, Charakter- oder Persönlichkeitsmerkmalen, Einstellungen, Karrieremerkmalen, sozialer und emotionaler Intelligenz) anzuschauen.

  • Wer bin ich eigentlich? W


ie ticke ich? Was sind meine Fähigkeiten? Was meine Schwächen? Wo kann ich an mir arbeiten? Wie gehe ich mit Stress um?

  • Hierbei kann Ihnen unsere epco persolog® Spezialistin Tamaris Schmitt weiterhelfen. Sie hat sich auf zwei Soft Skill Themen spezialisiert:

  1. Das Persolog® Persönlichkeitsprofil- der Ansatz: "Jeder Mensch reagiert auf Veränderungen unterschiedlich. Der eine erlebt Veränderung als eine willkommene Abwechslung und Herausforderung, der andere reagiert erst einmal mit Angst. Wenn ich in meinem Team, meiner Abteilung, meinem Unternehmen etwas verändern will, bin ich darauf angewiesen, dass meine Mitarbeiter diese Veränderungen auch mitgehen. Also ist es notwendig von jedem zu wissen, wie er auf Veränderungen reagiert, was er braucht um mit Veränderungen konstruktiv umgehen zu können und den Prozess nicht zu blockieren. Das Persönlichkeitsprofil hilft Ihnen dabei, den Einzelnen zu verstehen und zu erkennen, was er braucht, um mit Veränderungen konstruktiv umzugehen und seine Aufgaben auch in veränderten Bedingungen bestmöglich zu erfüllen."



  1. Das Persolog® Stressprofil: der Ansatz: "Jeder kennt und hat Stress. Aber oft ist es ein allgemeines Gefühl: Man fühlt sich gestresst und gehetzt, man schafft nicht das, was man sich eigentlich vorgenommen hat und ist mit sich und seiner Welt unzufrieden. Das Stressprofil ist ein tolles Werkzeug, um das Bauchgefühl näher unter die Lupe zu nehmen und genau hinzuschauen. Das Stressprofil unterscheidet einzelne Bereiche in meinem Arbeits- und/oder Privatleben und zeigt mir sehr genau auf, in welchen Bereichen ich Stress habe und wie sich Stress bei mir auswirkt. Anhand der Analyse kann ich erste eigene, für mich passende Strategien entwickeln, um mit meinem Stress umzugehen und langfristig konstruktiv mit Stress umzugehen. Wir werden Stress nicht vermeiden können, aber wir können lernen, richtig mit Stress umzugehen."


Wir freuen uns wie immer, wenn Sie uns Feedback zu unserem Artikel geben oder direkt mit uns in Kontakt treten. Sei das mit einem konkreten Anliegen und dem direkten Kontakt zu Tamaris Schmitt oder einfach, um sich mit einem unserer epco Mitarbeiter auszutauschen. Informationen zum Persolog® Stressprofil sowie Persönlichkeitsprofil finden Sie hier.


Das ganze Team der epco wünscht Ihnen weiterhin eine gute Zeit.

Bleiben Sie gesund.


Ihre Isabel Hollweck




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